20 Hektar bewirtschaften Giuseppe Ferrua und seine Frau Giovanna Tronci in den Hügeln nördlich der Stadt (und nach Lucca und Pisa – 20 Kilometer entfernt – sollte man sich irgendwann ohnehin aufmachen), wobei Wein nur 2 Hektar des Anwesens umfasst – Olivenöl kommt ein ähnlicher Stellenwert zu, der Rest ist Wald. Die Fabbrica di San Martino ist ein Rückzugsort, eine Enklave der Ruhe, die neben Giuseppe Ferruas Familie auch noch ein paar Esel, Bienenstöcke, Katzen und Rinder beherbergen. Letztere haben auch für die Weingärten Bedeutung, liefern sie doch den Dung für das Präparat 500, das den biodynamischen Prinzipien gemäß zur Aktivierung der Bodenfruchtbarkeit eingesetzt wird. Und biodynamische Prinzipien werden auf San Martino intensiv gelebt. So verwendet man zum einen die diversen Präparate zur Stärkung der Pflanzen und des Bodens, zum anderen arbeitet man im Garten wie im Keller auch nach den kalendarischen Vorgaben der Biodynamik.