Sine Qua Non, by Elaine & Manfred Krankl

 

Das Weingut „Sine qua non“ liegt in Oak View (Ventura County, Central Coast) südlich von Santa Barbara in Kalifornien. Der Name bedeutet sinngemäß „absolut unverzichtbar“. Es wurde im Jahre 1994 vom 1980 in die USA ausgewanderten Österreicher Manfred Krankl und seiner Frau Elaine gegründet. Bis zum Jahre 2001 betrieb Krankl die Bäckerei „La Brea Bakery“ in Los Angeles und war Teilhaber am Gourmet-Tempel „Campanile“. Der erste Wein war der 1994er Syrah „Pique Dame“ aus dem Weinberg Bien Nacido aus damals zugekauften Trauben. Auf perfektionistische Art und Weise werden sogenannte Garagenweine produziert, die nur in limitierter Menge abgegeben werden.

Die Rebflächen umfassen heute rund 25 Hektar Rebfläche in den AVA-Bereichen Santa Barbara County, Santa Maria Valley, Santa Rita Hills und Santa Ynez Valley. Sie sind verteilt auf die vier Estate Vineyards (Lagen) Eleven Confessions mit den ältesten Rebflächen (22 ha), The Third Twin, Molly Aïda (2 ha) und mit zum Teil wurzelechten Reben Cumulus. Es werden die Rotweinsorten Syrah, Grenache Noir (Garnacha Tinta), Pinot Noir (bis 2005), Mourvèdre (Monastrell), Graciano, Petite Sirah (Durif) und Touriga Nacional, sowie den Weißweinsorten Chardonnay, Marsanne, Petit Manseng, Roussanne und Viognier kultiviert. Ein Großteil sind Rhône-Sorten (siehe dazu auch unter Rhône Rangers).

Die Bewirtschaftung erfolgt nach bestimmten Regeln des Biodynamischen Weinbaus nach einem „Biodynamischen Kalender“. Es werden keinerlei Pestizide (Insektizide, Herbizide) verwendet. Jedes Jahr werden sowohl die Weinbezeichnungen als auch die von Krankl selbst gestalteten Etiketten geändert. Die Cumulus-Weine werden unter dem Label „Next of Kyn“ vermarktet. Jährlich werden rund 4.000 Kisten Wein erzeugt, was in etwa einem Ertrag von 15 bis 20 hl/ha entspricht. Bei Bestellungen kommt man auf eine Warteliste, es zumindest fünf bis zehn Jahre bis man (wenn überhaupt) berücksichtigt wird. Die Weine werden in der Regel erst nach zwei, die Spitzenqualitäten nach sechs Jahren vermarktet.

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